Wenn alle Weinbergblätter gefallen sind, schneide Ich die Hecke grob ab, so fallen die Gipfel der Weinränke ab. Das ist um die Beschneidung vor zubereiten.

  Dann beginnt die „augen Beschneidung“. Sie besteht aus ein oberen Einsigen augenstab und ein unteren Zweiaugenstab auf dem Weintock zu lassen. Der Rest der Weinränke ist zerkleinert und bleibt am boden legen. Die Beschneidung beschäftigt Nathalie und mich den ganzen Winter.

 

  Wenn der Frühling kommt, wenn der Saft in dem Weinstock steigt und wenn das Frost risiko abgeschlossen ist, dann mu b man die Zweige anbinden. Das hei b t die Zweige werden um einem horizontal zwischen zwei Weinstöcken gespanntes Draht gewickelt. Das Ziel dieser Arbeit ist die Pflanzen auf diese Linie aufzuteilen. Diese Arbeit verlangt viel Geschick daher führt sie Nathalie aus.


  In der Zwischenzeit mache ich alle Reparaturarbeiten, das hei b t; den Unterhalt und den Ersatz von den Pfeiler, Drätchen, Leinen, Nagelndie als Haken für die Aufrichtungsleinen im laufe der Jahre angewendet werden.

 

  Die Rebe wächst, die neuen Zweige haben schon eine Länge von 6zm erreicht und jetzt fängt die Abknüpfung an. Diese Arbeit wird auch „Schneidung im Grünen“ genannt, da sie die überflüssigen Sprö b er abschafft. Ich lasse nur 2 Zweige auf dem unteren Stab und 4 auf dem oberen Stab damit ich einen guten Ertrag erreichen kann.
  

  Sobald die erste Blätter aus den Knospen kommen mu b man sie schon von Krankheiten beschützen, überhaupt bei feuchtem und mildem Wetter.

 

 
  
  

  Wir sind im Juni, die Rebe wächst sehr schnell in dieser Jahreszeit, die Zweige sind schon sehr gro b und gewichtig, ein Gewitter kann alles kaput machen. Es ist Zeit für das „Aufheben“. Man benützt zwei Drähte auf beide Seiten der Reihe um den Zaun einzuengen und festerziehen damit der Traktor leichter durch kann. Diese Arbeit mu b man sehr schnell machen. Solche Tage sind sehr lang für den Winzner.

  Wenn sämtliche Parzellen aufgebunden sind mu b man „umarmen“ das hei b t man mu b die Zweige die während der ersten Passage nicht lang genug waren, um die Drähte herumwickeln
  In der Hitze von Juni, wächst die Rebe so schnell da b die Zweige die Reihen übertreffen. Dann mu b man sie stützen.

  Für die erste Passage, nimmt man eine Handschere und schneidet nur die Spitze der Reihen ab. Später wenn die Rebe zwischen den Augen nachgewachsen ist, mu b man noch einmal den Gipfel und beiden Seiten stützen. Diese Arbeit wird mit dem Traktor ausgefürt.Mit Hand entferne ich die Kräuter die im Sommer gewachsen sind.

  

  Mit Hand entferne ich die Kräuter die im Sommer gewachsen sind.

  

  In manche Jahren tragen die Weinstöcke zu viele Trauben. Diese laufen gewahr ihre Reife nicht zu erreichen. Deshalb mu b man eingreifen. Das wird die „grüne Ernte“ genannt. Wir schaffen die überflüssigen Trauben ab, somit bleiben 6 oder 8 davon übrig die viel leichter zur völligen Reife kommen können.

SEPTEMBER
  Die Trauben sind reif. Es geht auf die Weinlese zu. Ich mu b Trauben in jeder Parzelle entnehmen um ihren Entwicklungstand zu kennen. Dieses erlaubt uns das Datum der Weinlese zu entscheiden und in welcher Reihenfolge die Parzellen geerntet werden sollen.

  

  Die Weinlese hat begonnen. Die Weinleser kommen von überall. Sie pflücken die Trauben in ihre Eimer und leeren sie in den Behälter beiderseitig der Traktorspur. Die Kisten werden von den Trägern auf dem Traktor geladen und in die Wagen geleert.

  

  Am Ende der Weinlese findet das traditionelle Essen statt. Sämtliche Schmerzen sind vergessen und es wird gefeiert mit dem famosen „Bœuf Bourguignon“ von der Frau Geneviève und ein paar guten Flaschen aus dem besten Jahrgang von Julien.